Nach zwei weiteren Busstunden im typisch gelben Schulbus (laut und holprig) war es dann soweit, endlich die erste Begegnung mit den gastgebenden Familien und Schüler/innen zu erleben.

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In der ersten Woche stand die Slinger-Tour auf dem Programm, um die Stadt mit ihren ca. 5000 Einwohnern etwas kennenzulernen.
Dazu gehörten der Besuch beim Bäcker, im Kindergarten und bei der Slinger-Feuerwehr mit anschließender Rundfahrt im Feuerwehrauto.

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In der ersten Woche konnten unsere Schüler/innen das sog. Homecoming erleben. Diese Tradition ist entstanden, um sich auf das letzte Heimspiel des Footballteams einzustimmen. Jeder Tag hatte ein anderes Motto und dementsprechend kamen die Schüler verkleidet in die Schule und die Stimmung war hervorragend. Am Ende der Woche fanden die Pep-Rally und der Homecoming-Dance in Abendkleidung statt.

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In der 2. Woche organisierten die Gastfamilien einen Dinnerabend mit selbstgemachten Köstlichkeiten, damit sich die Schüler sowie die begleitenden Lehrkräfte und die Gastfamilien sich besser kennenlernen konnten.
Außerdem konnten wir in dieser Woche ein typisch amerikanisches Sheriff’s Department kennenlernen und im Anschluss ging es noch in den Shalom Wildlife Zoo.

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In der Slinger-Highschool stellten sich unsere Schüler/innen immer neue individuelle Stundenpläne zusammen, um möglichst viele Unterrichtsstunden erleben zu können. Einige Kurse wurden zu einer ziemlichen Herausforderung, da diese mehr im Sinne einer Vorlesung abliefen. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich die Chorstunden und der Kunstunterricht.

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An der Slinger-Highschool beginnt der Unterricht um 7.25 Uhr und endet nach der 9. Stunde um 14.30 Uhr. Der Stundenplan ist für die amerikanischen Schüler/innen jeden Tag gleich, d.h., wer z.B. den gemischten Chor besucht, hat jeden Tag eine Chorübungsstunde. Eine Unterrichtsstunde dauert übrigens nur 40 Minuten und die Pause zum Wechseln der Räume für uns untypische 4 Minuten. Jeder Lehrer unterrichtet nur ein Fach und dies in „seinem“ Klassenraum, so dass also die Schüler/innen grundsätzlich nach jeder Stunde den Raum wechseln müssen.
Jeder Schüler besitzt einen Spind, in dem er Kleidung, Bücher und Hefte aufbewahren kann.
Die Unterrichtsräume sind je nach Lehrer und Unterrichtsfach entsprechend ausgestattet.
In der letzten Woche unseres Aufenthaltes fuhren wir zum „House on the Rock, was weniger als ein Haus zu bezeichnen ist, sondern als ein eher riesiges Museum im Sinne von großer Sammelleidenschaft.

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Bevor es die letzten drei Tage nach Chicago ging, hieß es in Slinger „Abschied nehmen“ , der aber nicht endgültig war, sonder nur die Vorfreunde auf das Wiedersehen in Deutschland verstärkte.
In Chicago waren alle von der imposanten Skyline beeindruckt und der Anblick bei Dunkelheit aus dem 360
o Hancock-Tower auf knapp 400 Meter Höhe war einfach nur gigantisch. Neben vielen Sehenswürdigkeiten gehörten der River-Cruise und die Hop-on Hop-off Bustour mit dem Anblick der Wolkenkratzer zu den ganz besonderen Erlebnissen. Ein Besuch in Chicagos Hard Rock Cafe durfte natürlich auch nicht fehlen.

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Mit diesen Tagen in Chicago ging eine sehr erlebnisreiche Zeit unserer Schülerinnen und Schüler und für uns Lehrer ihrem Ende entgegen. Beeindruckend waren nicht nur die Bauwerke und anderen Sehenswürdigkeiten in Chicago und Wisconsin, sondern vor allem die Gastfreundschaft und große Herzlichkeit, mit der wir aufgenommen wurden.
Die Schule in Slinger wird uns allen in sehr angenehmer Erinnerung bleiben und wir freuen uns auf den Gegenbesuch im Juni 2017, wenn wir etwas von der Herzlichkeit unseren amerikanischen Freunden zurückgeben können.