Die
Käthe-Kollwitz-Schule
wurde am 30.10.2009 erneut
als Umweltschule des Landes Hessen
ausgezeichnet.
Diesen Erfolg verdankt unsere Schule allen beteiligten
Schülerinnen und Schülern,
den Umweltbeauftragten und insbesondere der engagierten und
kompetenten
Projektleitung von Frau
Julia Steitz!
"Umweltschule
- Lernen und Handeln für unsere Zukunft" ist eine
Auszeichnung, die vom Hessischen Ministerium für Umwelt,
Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und vom
Hessischen Kultusministerium jährlich für das besondere
Engagement einer Schule im Bereich Umwelterziehung und
ökologische Bildung vergeben wird. Gewürdigt wird die
Verbesserung der Qualität von Unterricht und Schulleben im
Sinne der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung.
Schulen aller Schulformen können teilnehmen, unabhängig
davon, welchen Stand an Umweltverträglichkeit die Schule
bereits erreicht hat. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte
und Schulleitung, Eltern, Hausmeister und Reinigungskräfte
sind gefragt, sich zu beteiligen. Die Zusammenarbeit mit
der Öffentlichkeit und mit außerschulischen Partnern trägt
zum Erfolg der Vorhaben bei. Dazu bedarf es eines
intensiven Verständigungsprozesses innerhalb und außerhalb
der Schule.
Die jährliche Ausschreibung ermöglicht jeder Schule, mit
konkreten Zielen für das Teilnahmejahr ausgewählte
Handlungsbereiche zu bearbeiten und dabei gleichzeitig
Strukturen im Schulalltag aufzubauen, die das Engagement
auch langfristig steuern und stützen können. Dazu gehört
auch die Integration der Vorhaben in Unterricht und
Schulcurriculum, in Schulleben und Schulkultur. Durch eine
wiederholte Beteiligung kann eine Schule Schritt für
Schritt ihre Qualität im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens
verbessern.
Unterstützt werden die Schulen in diesem Prozess von zehn
regionalen hessischen Umweltbildungszentren unter der
Koordination der Naturschutz-Akademie Hessen (NAH) in
Wetzlar. Eine enge Verbindung besteht außerdem zum Programm
„Schule & Gesundheit“ des Hessischen
Kultusministeriums und den Fachberatern in den Staatlichen
Schulämtern sowie zum Bund-Länder-Programm „Transfer
21 – Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“
in Hessen. Eine Vernetzung mit anderen nationalen und
internationalen Programmen ist vorgesehen. Vielfältige
Unterstützung bekommen die Schulen auch durch weitere
außerschulische Kooperationspartner, z. B. aus Industrie
und Handwerk. Während des Teilnahmejahres bietet
„Umweltschule“ den beteiligten Schulen und
ihren Partnern ein öffentliches Forum und fachliches Umfeld
bei der Umsetzung ihrer Projekte: Für die beteiligten
Schulen und ihre Kooperationspartner werden Veranstaltungen
und ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch organisiert.
Umweltschule versteht sich als Beitrag zu einer Bildung für
nachhaltige Entwicklung (BNE). Diese hat zum Ziel, Menschen
zur aktiven Gestaltung einer ökologisch verträglichen,
wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Umwelt
unter Berücksichtigung globaler Aspekte zu befähigen. Die
Vereinten Nationen haben die Jahre 2005 bis 2014 zur
Weltdekade „Bildung für nachhaltige
Entwicklung“ ausgerufen. Von der Hessischen
Landesregierung wurde im Dezember 2005 eine die Entwicklung
einer landesbezogenen und ressortübergreifenden Strategie
zur Umsetzung und Gestaltung der UN-Dekade in Hessen
beschlossen. Das hessische Umweltschulprogramm ist eine von
66 Maßnahmen im Nationalen Aktionsplan der Weltdekade
„Bildung für nachhaltige Entwicklung“.
->
http://www.bne-portal.de/
Am 30.10 wurde die Auszeichnung „Umweltschule 2009
– Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ in der
Gesamtschule Melsungen von Kultusministerin Dorothea
Henzler und Staatsekretär Mark Weinmeister an 109 hessische
Schulen verliehen.
Auf
Plakaten und Stellwänden präsentierten die Schulen
beeindruckende Beispiele ihrer Projektarbeit. Der von
Umweltschule organisierte Erfahrungstausch trägt wesentlich
zum Erfolg der Schulen bei.