
Seit Beginn des laufenden Schuljahres bereiten sich 21 Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Erasmus+-Wahlpflichtunterrichts (WPU) intensiv auf internationale Begegnungen und europäische Lernprozesse vor. Der Kurs setzt inhaltliche Schwerpunkte auf Demokratie, kulturelle Vielfalt, Kunst sowie kulturelle Bildung und verbindet theoretische Auseinandersetzung mit projektorientiertem Arbeiten.
Ein besonderer Höhepunkt des Schuljahres ist die internationale Begegnung in Riga (Lettland). Vom 8. bis 13. Februar 2026 reisen sechs Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 10 gemeinsam mit zwei Lehrkräften der KKS nach Lettland. Vor Ort werden sie in Gastfamilien wohnen und an einem vielfältigen Programm teilnehmen, das schulisches Lernen, kulturelle Begegnung und demokratische Bildung miteinander verknüpft.
An dem Austausch nehmen neben den deutschen Schülerinnen und Schülern auch Jugendliche aus Lettland, Portugal, Polen und der Türkei teil. Dadurch entsteht ein kulturell heterogenes Lernumfeld, das interkulturelle Kompetenzen stärkt und den europäischen Gedanken konkret erfahrbar macht. Die Teilnehmenden werden am regulären Unterricht der Partnerschule teilnehmen und so direkte Einblicke in andere Schulsysteme und Lernkulturen erhalten.
Darüber hinaus sind zahlreiche außerschulische Lernorte Bestandteil des Programms. Geplant sind unter anderem eine Stadtrallye in Riga, die Erkundung der Stadt Iecava, in der sich die Partnerschule befindet, sowie ein Besuch des Okkupationsmuseums in Riga, das die Geschichte Lettlands im 20. Jahrhundert thematisiert und zentrale Fragen von Freiheit, Demokratie und historischer Verantwortung aufgreift.
Der Erasmus+-WPU leistet damit einen wichtigen Beitrag zur europäischen Bildung, zur Stärkung demokratischer Werte und zur Vorbereitung junger Menschen auf ein Leben in einer pluralen Gesellschaft.


